DCMI Suzhou -

Das Deutsch-Chinesische Mittelstands-Institut

Beim deutsch-chinesischen Mittelstandsinstitut (DCMI) handelt es sich um einen Zusammenschluss der Universität Suzhou, mit der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld.

Das Ziel der Kooperation ist die Ausbildung von Führungskräften aus China, die später entweder in China oder Deutschland Führungspositionen einnehmen sollen.

Dieses Studium soll junge Leute ausbilden, die einmal die Geschäftsbeziehungen zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen fördern werden.

Angesprochen werden junge chinesische Studenten, die bereit sind, ein Jahr ihrer vierjährigen Studienzeit in Deutschland zu verbringen.

Dabei sollten sie auch ein mehrmonatiges Praktikum in einem deutschen Unternehmen absolvieren.

Damit das Projekt erfolgreich funktionieren kann, wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des "Deutschen Akademikeraustauschdienstes" gefördert.

Beim deutsch chinesischen Mittelstandinstitut Suzhou/Bielefeld wird ein speziell für China entwickelter Studiengang angeboten.

Bereits im Januar 2007 erhielt der deutsch-chinesische Studiengang im Bereich Wirtschaft, das Gütesiegel der "Foundation for International Business Administration Accreditation".

Die Gründung des DCMI Bielefeld/Suzhou

Die Fachhochschule des Mittelstandes Bielefeld bietet gemeinsam mit der University Suzhou, chinesischen und deutschen Studenten Weiterbildungsmöglichkeiten.

Bereits am 2.12.2004, wurde in Bielefeld eine Kooperationsvereinbarung zwischen der dort ansässigen Fachhochschule DCMI und der Universität Suzhou unterzeichnet.

Für das DCMI unterfertigte Professor Dr. Richard Merk, die Verträge. Professor Aisun Yin, war für die University of Suzhou zuständig.

Der Unterzeichnung des Kooporations-Vertrages waren monatelange Verhandlungen vorangegangen.

Die Universität Suzhou ist zudem die zentrale Universität der NRW-Partnerprovinz Jiangsu.

Für die Förderung durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst, konnte sich die private FHM Bielefeld gegen 36 Mitbewerber behaupten.

Dieses staatlich anerkannte private DCMI bietet zusammen mit der Universität Suzhou gemeinsame Bachelor-Studienlehrgänge an.

Für den Studiengang "Internationale Betriebswirtschaft" können jedes Jahr um die 40 bis 60 Studierende aufgenommen werden.

Am Studienende werden sich die Teilnehmer über einen Doppelabschluss freuen.

Besonders hervorzuheben ist, dass für das dritte Studienjahr ein einjähriger Aufenthalt mit Studium und Praxis in Deutschland vorgesehen ist.

Mit dem deutsch-chinesischen Bachelor zur qualifizierten Führungskraft

Das Wachstum der chinesischen Wirtschaft fällt auch im Jahre 2018 positiv aus.

China kann sich im ersten Quartal über einen robusten Zuwachs von 6,8 Prozent freuen.

In der Folge liegt das Wachstum über den Erwartungen.

Durch den Handelskonflikt mit der USA könnte die chinesische Wirtschaft allerdings auch beeinträchtigt werden.

Das Land hat allerdings auch einen Mangel an deutschsprachigen Führungskräften. Mit Hilfe des deutsch-chinesischen Studienlehrgangs in "Internationaler Betriebswirtschaft", wird ein großer Beitrag zur Ausbildung der dringend benötigten Führungskräfte geleistet.

Die Studierenden können zudem die Beziehungen zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen fördern.

Diese Studenten absolvieren die beiden ersten Studienjahre an der Universität Suzouh.

Sie erlangen dort das nötige betriebswirtschaftliche Wissen.

Außerdem werden ihnen auch Kenntnisse der deutschen Sprache vermittelt.

Im dritten Studienjahr an der FHM Bielefeld, steht neben den Vorlesungen auch eine dreimonatige Praxis in deutschen Betrieben auf dem Studienplan.

Hierbei verschmelzen Theorie und Praxis. Die jungen Studierenden werden dadurch die wirtschaftlichen Chancen der Unternehmen, die sie später einmal leiten werden, gut einzuschätzen lernen.

Das vierte Studienjahr findet dann wieder in China statt.

Weitere Kooperationsverträge und ihre Ziele

Die chinesische Wirtschaft entwickelt sich mit einer rasanten Dynamik.

Der Institutsleiter des DCMI meinte, dass mit den Forschungsprojekten in Bielefeld herausgefunden werden soll, welche Erfolgschancen der deutsche Mittelstand in China hat.

Das China-Engagement ist nur ein Teil der Strategie der DCMI.

So wurden beispielsweise auch Kooperationsverträge mit der Universität s’Stellenbosch in Südafrika oder der Universität Quincy in den Vereinigten Staaten von Amerika abgeschlossen.

Den Studenten der Fachhochschule wird dadurch die Möglichkeit gegeben, internationale Erfahrungen zu sammeln.

Mit dem qualitätsorientierten Studienprogramm DCMI/Suzhou sollen zudem Unternehmenskontakte und wichtige Netzwerke aufgebaut werden.

Besonders hervorzuheben ist, dass den Absolventen eine gute Positionierung auf dem Arbeitsmarkt winkt.

Denn der Studiengang richtet sich gezielt auf die Ausbildung von jungen, chinesischen Führungskräften. Sie sollen einmal die deutsche und chinesische Wirtschaft bereichern.

Neben dem Studium werden praktische Kenntnisse gesammelt

Der Studiengang Bachelor of Arts wird in Zusammenarbeit zwischen dem Wenzheng College der Universität Suzhou und dem DCMI der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld durchgeführt.

Dabei werden zwei Jahre Betriebswirtschaft in China "gebüffelt".

Im dritten Jahr in Bielefeld erlangt der Student zum Fachwissen noch bessere deutsche Sprachkenntnisse.

Bei einem dreimonatigen Praktikum in einem deutschen Unternehmen erwirbt er praktische Kenntnisse und Einblicke in eine Firma hierzulande.

Der Studierende hat die Möglichkeit seine Eindrücke zu sammeln.

Für das vierte Studienjahr reisen die Studierenden zurück nach China.

Dort verfassen sie ihre Abschlussarbeit, nachdem sie auch in ihrem Land ein Praktikum durchliefen.

Die Bachelor-Arbeit können sie entweder in deutscher- oder in chinesischer Sprache verfassen.

Wissen ist Kapital: Deshalb wird jedes Unternehmen gute Fachkräfte hart umkämpfen.

Künftige Mitarbeiter, die im Rahmen eines Studienaustausches des Deutsch-Chinesischen Mittelstands-Institutes (DCMI) Wissen erlangen und neue Technologien kennenlernen durften, können ihre Erfahrungen weitergeben.

Dieses Wissensmanagement wird auch bei der Feststellung von deutschen und chinesischen Kundenwünschen hilfreich sein.

Der akademische Lerntransfer lässt sich in vielen Firmen gewiss gewinnbringend umsetzen.

Die jungen Absolventen des DCMI Suzhou bringen eine Menge Wissen mit, dass sie auch mit anderen Mitarbeitern eines Unternehmens teilen werden.

Diese Weitergabe hilft den Kollegen zudem bei der Umsetzung von anstehenden Projekten.

Ziele des Deutsch-Chinesischen Mittelstands-Instituts

Die chinesischen Studierenden an dem Deutsch-Chinesischen Mittelstands-Institut sollen als Nachwuchs-Führungskräfte für mittelständische Unternehmen in Deutschland und China ausgebildet werden.

Zudem werden sie einmal imstande sein, die Geschäftsbeziehungen zwischen deutschen und chinesischen Unternehmern zu fördern.

Aus diesem Grund konnten deutsche und chinesische Firmen, die miteinander eine Handelsbeziehung unterhalten, bei der Curriculum-Entwicklung mitarbeiten.

Bereits im Jahre 2004 erklärte Professor Dr. Richard Merk, der Geschäftsführer der FHM, dass der Studiengang den Absolventen neben einem fundierten betriebswirtschaftlichen Wissen, auch eine sehr umfangreiche sprachliche sowie interkulturelle Kompetenz vermitteln wird.

Die Vorlesungen werden in Deutsch und Chinesisch gehalten.

Diese Studienzeit beträgt acht Semester, zwei davon (im dritten Studienjahr) finden praxisnah in Deutschland statt.

Die Zeugnisübergabe an die erfolgreichen Absolventen findet in der Regel mit einer Abschlussveranstaltung statt.

Der Studienabschluss in Suzhou wird anständig gefeiert.

Mit dem deutsch-chinesischen Doppelabschluss stehen den jungen Leuten Türen und Tore zu internationalen Unternehmen offen.

Denn während des vierjährigen Studiums in China und Deutschland konnten die Absolventen neben großem theoretischen Wissen auch praktische Berufserfahrung sammeln.

Zudem hatten sie die Möglichkeit Netzwerke aufzubauen.

Fazit:
Bereits im Jahre 2004 wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld und der chinesischen Universität Suzhou unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, internationale Führungskräfte für den Mittelstand in China und Deutschland auszubilden.